BGM und Arbeitsmedizin

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00:00:00: BGM.

00:00:01: Das klingt für viele nach Rückenschule, Obstkorb oder Gesundheitstag

00:00:06: aber betriebliches

00:00:07: Gesundheitsmanagement ist deutlich mehr.

00:00:10: es geht um Strukturen, Zielen, Datenführung und die Frage wie Arbeit gesund gestaltet werden kann.

00:00:16: in dieser Folge klären wir was BGM eigentlich ausmacht und warum Betriebsärztinnen und Betriebesärzte dabei eine Schlüsselrolle spielen denn Sie bringen zusammen, was oft getrennt betrachtet wird.

00:00:28: Die Gesundheit der Beschäftigten und den Arbeitsplatz!

00:00:56: Heute mit dem Thema BGM

00:00:58: und Arbeitsmedizin.

00:01:00: Die betriebsärztliche Rolle

00:01:01: in einem Managementsystem.

00:01:21: Ja, hallo Susanne.

00:01:23: schön wieder im Podcast zu sein.

00:01:25: Hallo Lukas ich freue mich

00:01:27: dich

00:01:27: zu sehen Dito.

00:01:29: ja heute

00:01:30: scheint er noch die Sonne.

00:01:31: wir haben Montag es ist gar nicht Freitag Und Wir freuen uns auf ein neues thema was uns aber schon länger zusammen beschäftigt.

00:01:39: So ist es.

00:01:40: Ich freu mich drauf!

00:01:41: Ja, also es geht heute um das Betriebliche Gesundheitsmanagement kurz BGM und ich fahre einfach mal mit der Tür ins Haus und sage was ist denn BGM?

00:01:52: Ja Lukas, dass ist ja schon gleich so eine öffner Frage die ja

00:01:56: mehr

00:01:57: ein Tor aufmacht als eine Tür und womöglich könnte man jetzt eben auch einen langen Vortrag dazu halten was den BGM ist, Betriebliches Gesundheitsmanagement.

00:02:11: Das ist ein Begriff der es glaube ich nicht mehr unbekannt die meisten werden das schon gehört haben, die in Betrieben beschäftigt sind, BGM oder betriebliches Gesundheits-Management und oft begegnet mir aber eben immer noch so

00:02:29: diese Vorstellung

00:02:30: dass sich dabei um einzelne gesundheitsförderliche Maßnahmen handelt.

00:02:36: Das ist sehr oft,

00:02:37: wird dieser Begriff

00:02:38: synonym verwendet.

00:02:40: Aber nicht für Sportkurse oder Obstkurbe?

00:02:44: Für Sportkurze und Obstkurbe

00:02:47: tatsächlich!

00:02:49: Ja aber

00:02:49: das ist es nicht.

00:02:50: Aber das ist nicht und das meint's auch nicht und ich freue mich auch darüber dass wir uns heute hier zusammensetzen um vielleicht auch da nochmal ein bisschen eine Klärung reinzubringen.

00:03:01: Und weißt du

00:03:01: was?!

00:03:02: Ich habe mir mal hergenommen, was wir auf unserer eigenen Website auch veröffentlicht haben zum Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement.

00:03:12: Das ist jetzt schon ein paar Jahre alt aber ich finde, wir haben das so gut und so treffend auf den Punkt gebracht!

00:03:18: Und ich lese einfach einmal vor welche Definitionen wir gefunden haben.

00:03:27: Zielgerichtete Entwicklung und Steuerung betrieblicher Strukturen und Prozesse zur ganzheitlichen, nachhaltigen, gesundheitsförderlichen Gestaltung aller im Arbeitskontext relevanter Rahmenbedingungen, Strukture und Prozess.

00:03:51: Zur Stärkung sowohl der organisationalen Resilienz als auch der individuellen Beschäftigungsfähigkeit.

00:04:00: Und in dem mega langen Satz steckt aber so, wie ich meine alles drin und wenn du einverstanden sind gehen wir das einfach mal

00:04:09: Schritt für Schritt durch was

00:04:11: da mit eigentlich gemeint ist.

00:04:13: also wir haben hier dazu dann weiter noch ausgeführt über die Art und Weise der Ausgestaltung über gesetzliche Bestimmung gibt es die im Hintergrund Und wie dann Maßnahmen überhaupt abgeleitet werden und was so grundsätzlich erst mal da sein muss, bevor überhaupt ein betriebliches Gesundheitsmanagement gestartet werden kann.

00:04:40: Wärst du damit einverstanden?

00:04:41: Schieß los!

00:04:42: Ja, dann fangen wir doch einfach mal mit den Zielen an.

00:04:46: Also bevor ich also einen Managementsystem einführe in meinem Unternehmen.

00:04:53: Ja, muss ich natürlich wissen was will ich letztendlich denn auch für Ziele erreichen?

00:05:01: Und das klingt jetzt so trivial ist es aber eben nicht.

00:05:05: ja also es geht ja nicht um die Selbstbeschäftigung von betrieblichen Gesundheitsfördererinnen Sportkursen und so weiter und sofort sondern es geht wirklich darum also zu schauen wo liegen denn die eigenen Bedarfe wenn über das Thema Beschäftigten Gesundheit Sprecher.

00:05:24: Dann kommen wir gleich noch zu einem anderen wichtigen Punkt, ich brauche natürlich da auch erstmal viel Informationen.

00:05:30: also wie geht es denn auch meinen Beschäftigten?

00:05:33: und

00:05:34: während ich ja so jetzt hier schon ein paar Punkte aufzähle

00:05:37: wird

00:05:37: auch glaube ich schon klar dass sich dazu eben auch wichtige Leute brauchen die man befragen kann, deren Erkenntnisse und Ergebnisse ich heranziehen kann.

00:05:49: Und nicht zuletzt natürlich eben auch die Beschäftigten selbst.

00:05:58: Also sozusagen eine Definition, die man auch öfters findet und die ich auch von früheren Arbeitgebern kenne ist das betriebliches Gesundheitsmanagement eigentlich als Formel gewissermaßen aufgemacht wird.

00:06:09: Betriebliches Gesundheitsmanagement ist gleich BGF plus BEM plus AGS.

00:06:15: also lassen wir ausführen betriebliche Gesundheitsförderung, betriebliches Eingliederungsmanagement und Arbeits- und Gesundheitsschutz.

00:06:21: So nach den gesetzlichen Vorgaben die es da gibt und wenn man die drei Sachen hat dann hat man BGM.

00:06:28: Die gesetzlichen Vorgabe gibt es für jeden einzelnen Baustein

00:06:31: ja

00:06:31: also der Arbeits-und Gesundheitsschuß Betriebsärztliche Betreuung oder Sicherheitstechnische Bedrohung Fuß auf gesetzlichen Vorgaben oder Grundlagen.

00:06:41: Auch das betriebliche Eingliederungsmanagement ist klar geregelt und auch dafür gibt es eine gesetzliche Grundlage, und auch Betriebliche Gesundheitsförderung ist im Sozialgesetzbuch Fünf verankert.

00:06:55: für das betriebliche Gesundheitsmanagement selbst gibt es keine gesetzlich

00:07:03: Definitionen

00:07:04: oder Vorgabe so dass man im Grunde genommen frei ist in der Gestaltung.

00:07:10: Und jetzt kommen wir vielleicht noch mal auf die Ziele, also ich muss auch wissen was ich will.

00:07:13: Auch nicht alle Betriebe sind ja riesengroß es gibt ja viele kleine und kleinste Unternehmen.

00:07:18: Genau!

00:07:18: Also es entsteht natürlich auch ein Konflikt wenn ich jetzt sage das ist jetzt schon BGM Das beißt sich ja eigentlich mit diesen strategischen Management-Zielen und Entscheidungen die so einen BGM dem zugrunde liegen.

00:07:30: Ja?

00:07:30: Die Ziele die du auch genannt hast... können ja nicht einfach so abgebildet werden durch diese einzelnen Bausteine?

00:07:38: Ja, genau so ist es.

00:07:40: Also wann wird ein Management-System zu einem Managementsystem?

00:07:44: nur wenn ich eben auch die Verbindung und Verknüpfung herstelle?

00:07:48: Nicht nur zwischen diesen einzelnen Säulen oder du hast noch eine weitere Säule mit dabei.

00:07:53: wie immer sind ja auch die Unternehmen durchaus frei

00:07:58: das

00:07:58: zugestalten.

00:08:00: Zum Management-System wird es ja erst, wenn also sozusagen die Ziele definiert sind.

00:08:08: Die Grundlagen für meine Zielfindung auch – wenn ich weiß worum geht es auch in meinem Unternehmen?

00:08:16: Wenn es Schnittstellen gibt, die auch von Menschen begleitet werden, wenn es Verantwortliche in diesen Bereichen gibt, Und wenn ich um alles herum eine Klammer mache oder eine Klama ziehe, die eben deutlich macht das ist ein großes Ganzes.

00:08:43: Ist auf die gesamte Einrichtung ausgerichtet und das ist nochmal ganz wichtig.

00:08:51: also keine Einzelmaßnahmen sondern ein Management System dass aufeinander aufbaut Ja, wo die einzelnen Bausteine und Bestandteile aufeinander aufbauen mit einer verbrieften Zielstellung.

00:09:05: Und das ist nochmal ein anderer wichtiger Punkt.

00:09:08: Das heißt also so ein Management-System ist in der Regel etwas, dass eben auch einem Werteverständnis im Unternehmen folgt?

00:09:15: Ja!

00:09:17: Wer das gegeben ist, ich glaube es ist die wirklich grundlegende Voraussetzung, dass das überhaupt auch funktionieren kann weil Eine ganz starke Herausforderung ist ja auch die Beteiligung eigentlich an dem Thema von unglaublich vielen Akteuren, also von den klassischen Beauftragten im Arbeits- und Gesundheitsschutz beispielsweise.

00:09:39: Aber solche Themen wie BGF sind oft im Personalwesen, BEM auch im Personal Wesen angesiedelt.

00:09:49: Und wenn wir uns die Frage stellen, was spielt denn alles?

00:09:52: Eine Rolle für die Gesundheit sind wir ganz schnell auch dabei.

00:09:55: Die Führungskräfte mit einzubeziehen in der Gestaltung der Teamarbeit und natürlich jeden Beschäftigten selbst, der ja auch angehalten ist mit seiner Gesundheit umzugehen.

00:10:05: Und damit haben wir natürlich eigentlich einen riesigen Teil der Organisation, der an sich in der Organisation gar nicht als eigene Abteilung abgebildet ist Und weil die Akteure aus verschiedensten Richtungen kommen, was es natürlich sehr schwer macht solche Ziele dann auch umzusetzen wenn sie eben nicht in der Philosophie verankert sind des Unternehmens.

00:10:25: Ja!

00:10:32: Ist das Arbeitsmedizin?

00:10:35: Aber so

00:10:35: pressvoll!

00:10:42: Ja...

00:10:43: Aber wir schauen uns da heute einen ganz bestimmten Akteur eine bestimmte Akteerin innerhalb dieses betrieblichen Gesundheitsmanagements an.

00:10:52: Weißt du von wem ich spreche?

00:10:54: Naja Das ist ja, glaube ich jetzt nicht schwer zu erraten.

00:10:58: Du willst ja sicherlich wissen was denn Betriebsärztinnen und Betriebesärzte in einem betrieblichen Gesundheitsmanagement zu tun haben?

00:11:05: Genau!

00:11:06: Ich habe jetzt so einen riesen Blumstrauß aufgemacht wer da alles eigentlich so mitgedacht werden müsste.

00:11:10: aber spielt dann der Betriebersarzt eine besondere Rolle vielleicht?

00:11:16: Also ich freue mich ja wenn Betriebärzinnen undbetriebsarzte überhaupt eine Rolle spielen im betriebliche Gesundheits-Management Und dass sie eine besondere Rolle spielen, das können wir vielleicht... Das versuche ich jetzt mal anhand von ein paar Ausführungen und Beispielen nochmal ein bisschen konkreter zu machen.

00:11:33: Ich will auf einen Punkt zurückkommen noch einmal zur der von mir Eingangs vorgetragenen Definition weil da wird noch etwas ganz deutlich.

00:11:45: Es geht um die Gestaltung aller im Arbeitskontext relevanter Rahmenbedingungen Strukturen und Prozesse.

00:11:53: Das heißt, das sind sozusagen Bedingungen die gestaltet werden müssen.

00:12:02: Das ist Verhältnisprävention und da sind wir schon bei einer wesentlichen Aufgabe, die auch Betriebsärzte haben, dass sie über den Zugang, den organisationalen Zugang durch ihre Tätigkeit bei Begehungen, Arbeitsplatzbesichtigung und so weiter in der Regel immer zusammen mit dem Fachkräften für Arbeitssicherheit natürlich Kenntnis haben von der konkreten Gestaltung in den einzelnen Arbeitsbereichen oder Betriebsteilen.

00:12:34: Zugang zu den Gefährdungsbeurteilungen das haben wir ja schon mal in einer anderen Folge besprochen was eine Gefährderungs- beurteilung ist und wozu sie gut ist.

00:12:44: Und natürlich eben auch die abgeleiteten Maßnahmen kennt, wenn also besondere Gefährdungen oder Veränderungsbedürftige

00:12:56: Arbeitsprozesse,

00:12:57: Arbeitsumgebungsfaktoren in den Bereichen identifiziert wurden.

00:13:02: Also dann auch zu schauen welche Maßnahmen können da passen?

00:13:05: Das ist schon mal ein ganz gewichtiger Hebel!

00:13:08: In der Regel werden dann natürlich alle diese Begehungen und Arbeitsplatzbesichtigung auch protokolliert und die bilden natürlich auch eine gute Grundlage um eben gesammeltes Know-how zusammenzutragen zur Gestaltung der Arbeitsplätze, Arbeitsverhältnisse und auch der Arbeitsaufgaben.

00:13:33: Einschließlich eben der Betrachtung psychischer Belastungen bei der Arbeit – das ist wichtig!

00:13:39: Das sind wesentliche Informationen die da zur Verfügung stehen Und auf der Grundlage kann man natürlich dann auch schauen, was muss gegebenenfalls auch organisational verändert werden.

00:13:52: Welches Selbstverständnis brauchen wir?

00:13:54: Dass auch bei den Führungskräften das ankommt und dass die Gefährdungsbeurteilungen nicht einfach irgendein Zettel ist – ein Formular, das nur Arbeit macht!

00:14:07: Sondern dass es ein lebendiges Instrument ist habe ich schon mal an einer anderen Stelle gesagt mit dem die Arbeitsverhältnisse, Arbeitsumgebungsfaktoren gestalten kann.

00:14:18: Das ist also ein Teil der Aufgaben der Betriebsärztin und Betriebesärzte dieser Zugang zu den Betriebsteilen- und Arbeitsbereichen das Instrument der Arbeitsschutzausschusssitzung in der dann beispielsweise auch solche Informationen zusammen und ausgewertet werden können.

00:14:41: Und der andere Zugang für Betriebsärzte ist der Individuelle.

00:14:45: Der Individueller heißt durch die arbeitsmedizinische Vorsorge, durch die individuelle Beratung gewinnend betriebserzen und betriebesärzte Kenntnisse von arbeitsbedingten Beschwerden oder eben auch von anderen individuellen Beschwerden oder auch Erkrankungen, die sich eben auf die Arbeitstätigkeit auswirken können.

00:15:07: Ich will es immer der Vollständigkeit halber dazu sagen weil ja hier auch noch mein anderer Gedanke mit drin steckt.

00:15:14: Jetzt haben wir ja Regeln nach denen wir eben auch arbeiten als Betriebsärztin und die fordern uns auch auf diese Erkenntnisse aus der arbeitsmedizinischen Vorsorge zusammenzustellen, auszuwerten und entsprechende Empfehlungen abzuleiten.

00:15:30: Also um es mal kürzer zu machen hier können mindestens Indikatoren zusammengetragen werden oder auch Kennzahlen die ein gutes Fundament darstellen um eben auch organisational zu beraten beispielsweise im Bezug auf die Gestaltung betrieblicher Gesundheitsförderungsmaßnahmen.

00:15:54: Ja um deine Frage vielleicht nochmal, deine Eingangsfrage noch mal zu beantworten ganz klar.

00:15:59: Aus meiner Sicht geht

00:16:01: betriebliches

00:16:02: Gesundheitsmanagement ohne die Arbeitsmedizin nicht.

00:16:08: Okay also ergeben sich aus der arbeitsmedizinischen Betreuung da schon relativ wichtige Kennzahlen auch für das betriebliche Gesundheits-Management nach denen man sich richten kann.

00:16:18: aber das sind ja sicherlich dann nicht alle.

00:16:20: wir haben ja auch andere aktöre angesprochen.

00:16:22: im bgm kommen da auch relevante zahlen oder.

00:16:26: Informationen für sie

00:16:28: bestimmt.

00:16:29: also ganz und ganz sicher sind die natürlich auch wichtig und müssen zur verfügung stehen weshalb ihr in der regel dann auch immer jemand aus der personalabteilung.

00:16:42: In dem Arbeitskreis oder wie auch immer man das nennt eines betrieblichen Gesundheitsmanagements dabei ist.

00:16:49: also denk mal jetzt.

00:16:50: Der Klassiker sind die Arbeitsunfähigkeitszeiten.

00:16:53: Das haben Betriebsärzte

00:16:54: ja nichts

00:16:56: damit zu tun gewissermaßen, wird gar nicht ...

00:16:59: Aufgabe?

00:16:59: Damit haben wir auch keinen ... Wir kennen zwar

00:17:02: die Berichte,

00:17:03: die in der Regel dann von den Krankenkassen kommen aber das ist ein Thema mit dem wir uns jetzt nicht explizit auseinandersetzen oder andere Zahlen, die aus dem Personalmanagement kommen zum Beispiel Stichwort Fluktuation oder wie

00:17:21: viel Langzeiterkrankte

00:17:22: haben wir denn im Unternehmen?

00:17:24: Wie viele BEM-Verfahren, also Verfahren in bedrohlichen Eingliederungsmanagement haben wir dann im Unternehmen.

00:17:30: Lass mich nochmal auf den Punkt davor zurückzukommen.

00:17:32: Warum ist denn die Fluktuation für das BGM interessant?

00:17:36: Die Fluktuation kann ein Hinweis darauf sein dass ja Beschäftigte nicht zufrieden sind entweder mit dem... Arbeitsaufgaben mit irgendwelchen Arbeitsumgebungsfaktoren, einschließlich der Stimmung im Team oder eben auch Konflikte mit den Führungskräften.

00:17:58: Also tatsächlich und dann würde ich noch ergänzen wollen ist Fluktuation ja auch eigentlich Stress für die Belegschaft.

00:18:07: Also eine hohe Fluktuation, immer wieder neue Leute einarbeiten mit Fehlzeiten umzugehen.

00:18:12: also es ist auch so ein Ausrufezeichen für die Organisation wie ich mit einer hohen Fluktuation dann auch mit der restlichen Belegenschaft umgehen muss.

00:18:21: Ja unbedingt!

00:18:22: Ist das ein wichtiger Punkt wobei man hier schon noch differenzieren muss?

00:18:26: Es gibt Ausbildungsbetriebe

00:18:28: da hast

00:18:28: du also normalerweise schon immer eine höhere Fluktuation als in anderen Belegschaften.

00:18:36: ja total

00:18:37: das ist ja auch, dass dann die Betriebe auch einfach völlig unterschiedlich sind.

00:18:41: Das sind ja also dann Sachen, die man berücksichtigen muss und im großen Ganzen sehen muss.

00:18:46: da kommen wir vielleicht auch noch mal zur Ganzheitlichkeit und zur individuellen Bewertung sage ich mal durch jemandem wie den Arbeitsmediziner oder eine Arbeitsmedizin herinnen

00:18:54: Ja um da nochmal auf diesen Punkt zurückzukommen.

00:18:59: Aber wenn du noch mal auf das Thema Fluktuation schaust, wenn der Verdacht aber dann doch darin besteht also dass Menschen unzufrieden sind am Arbeitsplatz werden in der Regel ja auch oftmals Mitarbeiterbefragung durchgeführt, um zu schauen.

00:19:19: Also was ist denn das?

00:19:21: Was Menschen kritisieren hier im Betrieb und das sind natürlich ganz, ganz wichtige Informationen die man braucht, um eben entsprechende Maßnahmen abzuleiten.

00:19:33: Und es spielen natürlich solche strukturellen Fragen in Bezug auf die Betriebe auch eine sehr große Rolle.

00:19:44: Arbeitsgesundheitsschutz, Personalwesen.

00:19:48: Was fällt uns noch ein?

00:19:50: Mir fällt also ein, dass sofern es die Struktur eben auch hergibt.

00:19:57: Dass Arbeitnehmerinnen-Vertretungen dabei sind.

00:20:02: Personalrat

00:20:03: oder Betriebsrat.

00:20:05: Ganz wichtig, dann kennen wir ja in den betrieblichen Strukturen so was wie Schwerbehindertebeauftragte ... oder eben auch die Verantwortlichen für die Gestaltung vom Betrieblichen Gesundheitsförderungsmaßnahmen.

00:20:21: Das könnten jetzt und ja, ganz wichtig sind natürlich eben auch Die Führungskräfte.

00:20:29: Lass uns mal was trinken!

00:20:42: Reicht mir mal den Tee?

00:20:44: So Susanne also wir haben jetzt schon eine Weile geredet aber wir sind noch nicht fertig.

00:20:48: deswegen habe ich dich jetzt nochmal angerufen.

00:20:50: Also hallo nochmal.

00:20:51: Hallo Lukas.

00:20:53: Ja wir haben hier schon viel über die Inhalte von BGM gesprochen, aber was macht eigentlich ein BGM?

00:20:59: Gut das haben wir jetzt auch schon mehrfach angesprochen.

00:21:01: wirklich denn zu einem Management System und nicht zu einer Sammlung von einzelnen Maßnahmen.

00:21:07: Ich erinnere mich, dass wir die Definition ja schon uns ganz genau angeschaut haben und wir haben auch schon darüber gesprochen.

00:21:15: Wer ist denn alles vertreten in einem solchen betrieblichen Gesundheitsmanagement Gremium?

00:21:22: Wir haben das Thema Zielstellung angesprochen.

00:21:28: hier würde ich gleich nochmal Also wichtig ist, dass eine Zielfindung vor der Ableitung von Maßnahmen notwendig ist.

00:21:41: Und diese Zielfindung kann natürlich nur gelingen wenn ich entsprechende Grundlagen dafür habe Indikatoren Kennzahlen, Informationen und das ausgerichtete die übergeordnete Zielstellung ist.

00:21:56: Ja klar!

00:21:57: Die Unterstützung der Gesundheitsförderung der Beschäftigten schlicht eben auch die Sicherstellung der Beschäftigungsfähigkeit ja?

00:22:08: Und wichtig ist dass solche Zielfindungen nicht im luftklären Raum geschehen sondern das auch das Unternehmen also die Unternehmensleitung diese Ziele mitträgt.

00:22:22: Es muss auch Verantwortlichkeiten geben, wer in einem solchen betrieblichen Gesundheitsmanagement Creme und den Hut aufhat um dann die weiteren operativen Schritte abzuleiten.

00:22:34: also Zielstellung, Zielfindung in Absprache mit der Unternehmensleitung.

00:22:40: Oftmals spielen ja dann auch bei den abgeleiteten Maßnahmen die finanzielle Unterstützung eine besondere Rolle oder das Auffinden von Partnerinnen und Partnern zur Gestaltung von Maßnahmen, sprich Unterstützung der betrieblichen Gesundheitsförderung.

00:22:56: All diese Prozessschritte, die notwendig sind

00:23:00: bevor

00:23:01: Maßnahmen etabliert werden können, müssen natürlich im Konsens

00:23:07: auch

00:23:09: wenn man so will abgesegnet sein von oben.

00:23:12: Wir brauchen die Unternehmensleitungen dabei, wenn Maßnahmen etabliert werden müssen.

00:23:18: das ist Punkt eins die Zieldefinition und Punkt zwei auch ganz wichtig Wenn wir über Systeme sprechen, wir müssen am Ende natürlich auch ein Ergebnis haben.

00:23:31: Das heißt Maßnahmen im betrieblichen Gesundheitsmanagement Das können Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung sein.

00:23:40: Das können aber eben ja auch Ergebnisse aus dem Betrieblichen Eingliederungsmanagement sein, das können auch die Ergebnisse als arbeitsmedizinischer Vorsorge sein müssen evaluierbar sein und das ist ein ganz wichtiger Punkt auf den ich immer wieder hinweise.

00:23:59: alles andere sind Maßnahmen platziert werden, die schön sind von mir aus Benefits.

00:24:07: Aber wenn ich von einem betrieblichen Gesundheitsmanagement spreche als System dann brauche ich natürlich eben auch Ergebnisse aus den Maßnahmen, die ich umsetze im Unternehmen und

00:24:20: vor allen Dingen eben die Überprüfung davon.

00:24:23: Also das, was du jetzt eigentlich angesprochen hast – die Evaluation zu schauen ist der Prozess denn wirklich geeignet?

00:24:29: Funktioniert er so wie wir uns das vorgestellt haben?

00:24:31: Haben wir damit das Ziel erreicht oder zu welchem Maße haben wir dieses Ziel erreicht?

00:24:36: können wir diesen Prozess soweit aufführen oder müssen wir ihn anpassen?

00:24:39: also der klassische PDCA-Zyklus Immer wieder kontinuierlich angepasst.

00:24:45: Ja,

00:24:46: vielleicht kannst du ganz kurz für unsere Zuhörerinnen und Zuhöhrer PDCA übersetzen?

00:24:53: Natürlich!

00:24:54: Plan do check act.

00:24:59: Also es geht damit los basierend eben auf den Grundlagen.

00:25:03: jetzt vielleicht in diesem konkreten Beispiel zum betrieblichen Gesundheitsmanagement.

00:25:06: ich sehe einen Bedarf.

00:25:07: Ich habe eine Zielstellung ja also ganz übergeordnet ja für das BGM die Beschäftigten Gesundheit bzw.

00:25:15: Beschäftigungsfähigkeit, danach muss ich also dieser Prozess ausrichten und da gibt es dann entsprechenden Fachexperten im BGM wie zum Beispiel Betriebsarzt-Betriebsärztin, die mit beteiligt werden diesen Prozess zu denken Und dann, das muss nicht unbedingt dann das gleiche Personal sein.

00:25:33: Dass das Ganze dann auch umsetzt.

00:25:35: ja also so Prozesse sind ja dann durchaus mit anderen Akteuren verbunden die dann mit drin sind?

00:25:41: Das ist denn das Do oder Doing in diesem PDCA-Zyklus.

00:25:47: und dann das was du angesprochen hast C bis Check also evaluieren.

00:25:53: funktioniert das, funktioniert dieser Prozess wie wir uns es vorgestellt haben und je nachdem heißt es entweder ja genauso weitermachen, Act oder

00:26:03: Anpassung der Maßnahme.

00:26:04: Genau wenn's eben noch nicht ausreißt.

00:26:06: Welche Felder können denn bespielt werden?

00:26:09: Wenn wir das Thema Beschäftigten Gesundheit im Blick

00:26:12: haben?

00:26:13: also was kann denn alles Bestandteil sein der Überlegungen für ein betriebliches Gesundheitsmanagement?

00:26:21: Wir haben ja schon gesagt einzelne Maßnahmen sind kein Management Und sie sind auch nicht systemisch, also das wäre jetzt nochmal etwas worauf ich noch mal ein bisschen eingehen wollen würde und vielleicht auf das Thema Nachhaltigkeit.

00:26:37: Also da steckt natürlich in diesem PDCA-Zyklus drin nachhaltig ist ja ein System nur dann wenn ich die Zielstellungen erreiche nach Jahren noch was ja auch bedeutet und das steckt ja auch Ergebnis der Evaluation drin, dass sich gegebenenfalls auch Zielstellungen anpassen muss.

00:26:59: Die Zusammensetzung der Belegschaft verändert sich, die Unternehmensgrößen verändern sich... Ich habe beispielsweise mehr Beschäftigte oder ich habe weniger Beschäftigkeit.

00:27:08: Die zusammensetzung der Beleggenschaft ändert sich.

00:27:11: also das sind ja veränderte Unternehmensbedingungen, die auch dazu führen dass man schauen muss welche neuen Zielstellungen ergeben sich auch für ein betriebliches Gesundheitsmanagement daraus.

00:27:23: Ich glaube wir haben also schon einen Punkt gut angesprochen das ist die betriebliche Gesundheitsförderung.

00:27:29: damit kann ja können viele Menschen ja schon was anfangen.

00:27:32: da sind also klassische Hose Die Bewegung fördern sollen oder eben

00:27:40: Gesundheitskompetenz

00:27:42: oder die die Gesundheitskompetenz fördern sollen, da sind beispielsweise auch Gesundheitsvorträge mitverordet.

00:27:52: All solche Maßnahmen, die die gesundheitskompetenzt fördern oder die eben auch Bewegung fördern und die Entspannungskompetenz fürdern können also Entspanungskurse beispielsweise das ist das sind die Klassiker das kennen sicherlich viele schon.

00:28:09: Ja, zum Beispiel auch das Essen in der Kantine.

00:28:13: Dass es da entsprechende Angebote gibt die vielleicht ein bisschen leichter und bekömmlicher und gesünder sind?

00:28:19: Sofern man eine eigene Kantine hat ganz genau.

00:28:22: Auch da gibt es natürlich dann auch

00:28:25: Gesprächspartnerinnen

00:28:26: mit denen man sich auseinandersetzen muss.

00:28:28: also wer hat denn da Einfluss drauf welches Essen in solchen betriebs eigenen Kantinen angeboten wird?

00:28:37: ja Betriebe, die keine Kantinen haben.

00:28:40: Da kann man beispielsweise sehr viel zum Thema Ernährung auch... thematisch platzieren und eben die Gesundheitskompetenz, die Selbstfürsorge stärken durch Aufklärung.

00:28:53: Ich sag's mal so es geht soweit dass man auch darüber nachdenken kann.

00:28:57: gibt es spezielle Beratungsbedarfe für meine Beschäftigten?

00:29:00: beispielsweise habe ich ein hohes Durchschnittsalter der Beschäftigten im Betrieb wo und hab' ich auch die Rückmeldungen das viele Familien durch Pflege in den Familien beispielsweise Mehrfachbelastungen haben, kann ich auch hier eine Beratungsangebote platzieren.

00:29:20: Ja wie gehe ich damit um wenn ich pflegebedürftige Angehörige habe?

00:29:23: Manche Unternehmen bieten an auch beispielsweise Schuldnerberatung mit zu platziert also Themen die Menschen beschäftigen im Betrieb wobei mir natürlich immer sagen müssen, hier sind eben womöglich auch die Grenzen fließend.

00:29:45: Denn nichts gibt es umsonst und man muss eben auch gut begründen weshalb man diese oder jene Maßnahme in das eigene Management-System mit aufnimmt.

00:30:02: Also wirklich ein unglaublich umfassendes Thema mit vielen Akteuren.

00:30:06: Heute wollten wir uns bestimmt die Rolle des Betriebsarztes, der Betriebensärztin genauer anschauen im BGM.

00:30:13: Susanne was würdest du denn sagen fehlt?

00:30:15: Was dann die Betriebesärztinnen nicht einbezogen ist in dem BGM?

00:30:19: Wir haben ja eingangs schon ganz kurz darüber gesprochen.

00:30:22: Betriebersärzten, Betrieber also betriebsärztliche Dienste sind ja grundsätzlich verpflichtet eben auch die Ergebnisse und Erkenntnisse aus ihren Tätigkeiten so darzustellen, das natürlich auch immer der Datenschutzgewehr bleibt und so weiter.

00:30:37: Das hatten wir schon an anderer Stelle.

00:30:40: aber dass sich daraus konkrete Handlungsfelder für Unternehmen ableiten lassen ja um es vielleicht mal ganz einfach da zu stellen wenn ich feststelle in einer arbeitsmedizinischen Vorsorge die Beschäftigten haben überwiegend Gewichtsprobleme also Übergewicht spielt eine maßgebliche Rolle, dann kann man da versuchen auch in Richtung betriebliche Gesundheitsförderung doch noch mehr Bewegungskurse und noch mehr Ernährungsberatungen mit anzubieten über das Thema auszuklären.

00:31:19: über die Gefahr, nachfolgende Erkrankungen zu erleiten.

00:31:23: Stichwort sind die sogenannten Volkskrankheiten, Zuckerkrankheit beispielsweise Bluthochdruck beispielsweise.

00:31:31: ja so ist diese Kette gedacht.

00:31:34: also Die Erkenntnisse und Ergebnisse aus betriebsärztlichen Tätigkeiten sind eine Grundlage im Kennzahlen- und Indikatorensystem zur Gestaltung vom Betrieblichen Gesundheitsförderungsmaßnahmen.

00:31:50: Und somit also Bestandteil dieses BGM-Systems, über das wir ja heute hier sprechen.

00:31:57: Das ist so der eine Hebel!

00:31:58: Der ist maßgeblich und wichtig.

00:32:01: Betriebelessliche Dienste sind umgekehrt eben auch Teil der betrieblichen Gesundheitsfördermausnahmen denn wenn ich weiß wo die Bedarfe bestehen, dann nehme ich das in meine Beratungstätigkeit mit auf.

00:32:15: Also bin ja individuell im der konkreten Beratungs- und Vorsorgesituation bei und an den Beschäftigten.

00:32:25: Wir haben die Möglichkeit auch auf bestimmte Maßnahmen, die im Betrieb vorgehalten werden zur Gesundheitsförderung hinzuweisen.

00:32:32: Und wir können natürlich unsere Beratungen angeboten so spezifisch anpassen, dass Beschäftigte wissen.

00:32:41: Wenn gesundheitliche Beschwerden auftreten, dann können wir den Betriebsarzt oder die Betriebensärztin um Rat

00:32:49: fragen.

00:32:49: Klar in der individuellen Ansprache finde ich auch ist die Arbeitsmedizin unheimlich wichtig und wertvoll.

00:32:56: Ärztinnen und Ärzte genießen immer noch ein hohes Vertrauen unter den Beschäftigten auch in der persönlichen Ansprach und als Beispiel weil du das gerade auch angesprochen hast mit dem Thema Bewegung, vielleicht zu wenig Bewegungen.

00:33:11: Das ist auch so ein Thema was wir ja im Verband mit aufgegriffen haben mit unserer Kooperation mit dem Deutschen Olympischen Sportbund.

00:33:17: Das Rezept auf Bewegung ist kein klassisches Rezept aber es ist eben der Hinweis des Betriebsarztes ärztlich fundiert sozusagen auf diese Möglichkeit und auch die Bewegungslandkarte des Deutschen Olympische Sportbunden, Sportangebote im Verein, um die Ecke mir zeigt.

00:33:38: Und da kann eben der Betriebsärztin sehr schön einfach auch die Möglichkeiten aufzeigen niederschwellig sich zu bewegen und das ist natürlich dann auch gewissermaßen materialisiertes BGM

00:33:52: Ja?

00:33:52: Dann würde ich der Vollständigkeit halber hier ganz gerne noch hinzufügen also dass so alle die Beschäftigten für dies solche Systeme in Betrieb nicht gibt kein BGM und vielleicht eben auch noch keine betrieblichen Gesundheitsförderungsmaßnahmen, dass sie grundsätzlich natürlich immer die Möglichkeit haben sich bei ihrer eigenen Krankenkasse zu informieren.

00:34:13: Welche Gesundheitsfördermaßnahmen dort eben auch angeboten und platziert werden mit Unterstützung der Krankenklasse?

00:34:23: Dass man also für die eigene Gesundheit etwas tun kann das ist ganz wichtig.

00:34:27: ich möchte noch einen anderen Gedanken ergänzen weil Es auch immer wieder in unserer Fachschaft und auch in der Politik eine Rolle spielt.

00:34:37: Wir sprechen von ganzheitlicher arbeitsmedizinischer Vorsorge, für diese ganzheitliche arbeits medizinische Vorsorge gibt es eine eigene arbeits Medizinische Regel.

00:34:46: Wir schauen uns den gesamten Menschen an.

00:34:48: wir schauen uns nicht nur die Situation Nicht nur das ist ein maßgeblicher Aspekt direkt im Zusammenhang mit der Arbeits Tätigkeit und mit der Arbeitsaufgabe an, also welche konkreten Anforderungen durch die Tätigkeit wirken sich auf die Gesundheit aus, sondern umgekehrt auch.

00:35:11: Wir beraten Menschen ganzheitlich.

00:35:13: Das heißt also wie wir schauen uns die Menschen auch an.

00:35:16: welche individuellen Voraussetzungen bringen sie mit?

00:35:20: Die gegebenenfalls Auswirkungen aus auf die Ausführung der Tätigkeiten am Arbeitsplatz haben kann.

00:35:26: Also diese Wechselseitigkeit erscheint mir nochmal wichtig an dieser Stelle.

00:35:30: und dass Menschen einen Anspruch haben Beschäftigte im Betrieb auf eine sogenannte Wunschvorsorge.

00:35:38: Wir unterbreiten hier in unserem Unternehmen das Angebot, freie Beratungssprechstunden zu buren.

00:35:46: Das ist unser Beitrag, um Beschäftigungsfähigkeit sicherzustellen.

00:35:50: Die Beschäftigten sollen informiert sein, dass sie sich bei Beschwerden vorstellen können, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen, um die Beschäftigsfähigkeit sichertzustellen – das erscheint mir noch mal wichtig!

00:36:04: Okay ja, das ist ja nochmal eine gute Zusammenfassung so ein bisschen als Abschluss auch unserer Folge aber du weißt was am Ende immer noch kommt?

00:36:23: Also erstens, betriebliches Gesundheitsmanagement ist kein Sammelsorium von Maßnahmen sondern ein strategisches System.

00:36:45: Gute Maßnahmen entstehen nicht aus beliebigen Ideen, sondern aus gezielter Analyse.

00:36:51: Top!

00:36:52: Perfekt.

00:36:53: zu seiner ganz vielen lieben Dank.

00:36:54: Nein das ist ein Thema was wir uns sicherlich des BGM nochmal anschauen müssen partiefend aber für heute soll es das erste Mal gewesen

00:37:02: sein.

00:37:02: Ja sehr gerne.

00:37:27: Aber ich habe da noch eine Frage weil wir ja heute über BGM gesprochen haben und dabei festgestellt dass es einen großen Ganzen fürs BGM jetzt keine gesetzlichen Vorgaben gibt, aber so für Einzelmaßnahmen.

00:37:38: Generell ist ja die Arbeitsmedizin geprägt von vielen gesetzlichem Vorgabe und Verordnungen, der teilweise jetzt nicht immer ganz konkret sind, ganz praxisnah, wo ich glaube dass man da durchaus eine gewisse Übersetzungsleistung, eine Konkretisierungsleistung braucht.

00:37:57: Wie lassen sich denn so gesetzliche

00:37:59: so abstrakte

00:38:00: gesetzliche Vorgaben oder Verordnungen für die konkrete Anwendung übersetzen, konkretisieren?

00:38:05: und was hat dein Besuch in Dortmund letzte Woche damit zu tun?

00:38:10: Das ist eine schöne Überleitung.

00:38:13: Ja wir

00:38:14: waren

00:38:14: letzte Woche in Dortmund.

00:38:19: Wir das heißt also der Vizepräsident des VdBW Dr.

00:38:24: Dries und ich weil jetzt offiziell als Mitglieder in den AFAMED berufen worden sind vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

00:38:36: Der AFAMEAD ist der Ausschuss

00:38:38: für

00:38:39: Arbeitsmedizin, einer der Arbeitsschutzausschüsse

00:38:44: am

00:38:45: BMAS.

00:38:46: Da gibt es einige mehr!

00:38:47: Der AFAMAED ist einer davon...

00:38:50: Was macht der AFAMAEAD?

00:38:52: Der Affameth ist ein ehrenamtliches Beratungsgremium beim BMAS.

00:38:58: Das benennt schon eine Aufgabe, wir beraten das Ministerium in allen Fragen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes mit konkreten Bezug zur Arbeitsmedizinischen Vorsorgeverordnung.

00:39:20: Außerdem die Aufgabe, die mit der ABMedVV, mit der Arbeitsmedizinischen Vorsorgeverordnung im Zusammenhang stehenden arbeitsmedizinische Regeln und arbeits medizinischen Empfehlungen zu entwickeln oder fortzuentwickeln.

00:39:40: Und zu überprüfen und gegebenenfalls auch abzuschaffen wenn es nicht mehr notwendig ist, also hier werden sozusagen diese Übersetzungstexte entwickelt von denen du auch gesprochen hast.

00:39:55: Also arbeitsmedizinische Regeln und arbeits medizinische Empfehlungen die sich auf die ARBMEED-VV beziehen.

00:40:04: Beispielsweise die arbeits Medizinische Regel Punkt vier digitaler Anwendung in der arbeitsmedizinischen Vorsorge.

00:40:14: Das wäre jetzt ein konkretes aktuelles Beispiel, die ist ganz neu.

00:40:18: oder auch die arbeits medizinische Regel drei Punkt Drei Ganzheitliche Arbeitsmedizinische Vorsorge.

00:40:26: Der Titel ist ein bisschen länger aber hier geht es auch nochmal um die Klarstellung dessen was ich jetzt Pass zu Ende unseres

00:40:35: Podcasts

00:40:36: noch mal versucht habe darzustellen.

00:40:39: Ja liebe Susanne, ganz vielen lieben Dank für deine Ausführung zum Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement und die Rolle der Betriebsärztin des Betriebesarztes.

00:40:48: Und auch deine persönliche Rolle im Afermet.

00:40:50: Es war mir ein Vergnügen.

00:40:52: Worauf wir noch hinweisen können ist natürlich dass wir immer offen sind für Fragen und Hinweise zu unserem Podcast.

00:40:58: einfach eine E-Mail schreiben an.

00:40:59: arbeit trifft gesundheit edvdbewebung.de.

00:41:02: Arbeit trifft Gesundheit einfach zusammengeschrieben und wir freuen uns auf euren Input.

00:41:08: Danke, Lukas!

00:41:10: Ich würde jetzt die Aufzeichnung stoppen.

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